13 Wochen – 13 x Craft Beer

 

Maximilian Heisler, bekannt als Mieteraktivist, ist Betreiber der angesagten Craft-Beer-Kneipe „Frisches Bier“ sowie der Geyerwally in München und einer der Macher des Kulturator – Gute-Dinge-Stiftung Für uns koordiniert er die Craft-Beer-Aktivitäten im Nußbaumpark. So wird es neben den täglichen regulars Giesinger, Trumer Pils und dem alkoholfreien IPA von Mittenauer an jeden Donnerstag bis Samstag ein anderes Craft Beer – bewusst kein Helles – frisch vom Zapfhahn geben. Aber lest selbst, was Maximilian dazu zu sagen hat:

„Habt ihr eigentlich auch normales Helles?“. Diese Frage wurde im Vorfeld schon heiß diskutiert. Und ja, es befürchten nicht wenige, dass hinter dem Begriff Craft-Beer ein mit Schokolade, Chili und vielleicht etwas Ingwer von Opa Schuhbeck, versetztes Bier steckt. Aber da kann ich euch beruhigen. Letztlich stecken hinter diesem Begriff kleine Brauer, die sich gerne mal mit den bekannten Bierzutaten etwas spielen – mal mehr, mal weniger nach dem Reinheitsgebot.
Bevor ich Wirt der Geyerwally und letztlich vom Frisches Bier wurde, gab’s eigentlich nur Augustiner zum Feierabend. Dann hat mal jemand ein kaltgehopftes Das Helle von Tilmans Biere vorbeigebracht. Mein erster Eindruck? Mangoschorle! Erst mit der Zeit habe ich dann verstanden und gelernt, welch‘ großartige geschmackliche Vielfalt hinter Bier und dem Einsatz verschiedener Hopfen- und Malzsorten so stecken kann. Seither versuche ich diese spannende Klein-Bier-Welt weiter in die Stadt zu tragen – obwohl ich selbst erst nur wenige Schritte in diesem Neuland gegangen bin. Dass die Urban League sich dann, bei bekanntem Kostendruck für solche umfangreichen Events, nicht den üblichen verdächtigen Großbrauereien verschrieben hat, gab mir nun die Gelegenheit für München und den Nussbaumpark ein spannendes Bier-Konzept auf die Beine zu stellen.
An jedem Wochenende (Do. – Sa.) erwartet euch nun eine anderes Bier – frisch vom Zapfhahn. Von der routinierten Kleinbrauerei wie Isarkindl und Hoppebräu, bis hin zum passionierten Hobbybrauer wie Higgins, der sich zum ersten Mal auf einem Festival präsentiert. Dabei könnt ihr von jedem Bier erstmal nippen (0.1l), probieren (0.2l) oder gleich nen guten Schluck nehmen (0.3l).
Was es mit den einzelnen Bieren so auf sich hat, wird euch Mareike Hasenbeck erklären bald näher bringen. Sie ist eine wahre Bierexpertin und betreibt das weit über die Craft-Beer-Szene hinaus bekannten Portal feinerhopfen.com
Für den soliden Einstieg und täglich verfügbar gibt’s vom Giesinger Bräu unter anderem die Untergiesinger Erhellung und das Trumer Pils aus Salzburg aus der Flasche.
Und wer dann doch mal Chili im Bier haben will, darf sich auf OrcaBrau freuen. Prost!
Terminübersicht:
  • Juni:
    • 4.,15.,16. // Tilmans Biere
    • 21., 22., 23. // Hopfmeister
    • 29., 30., 01.07. // Isarkindl
  • Juli:
    • 05., 06., 07. // Hoppebräu
    • 12., 13., 14. // BrewMafia
    • 19., 20., 21. // Tilmans Biere
    • 26., 27., 28. // Open Your Mind Brewing
  • August:
    • 02., 03., 04. // Wörthseer Craft-Bier
    • 09., 10., 11. // OrcaBräu
    • 16., 17., 18. // Yankee&Kraut
    • 23., 24., 25. // Hoppebräu
    • 30., 31., 01. // Tilmans Biere
  • September:
    • 06., 07., 08. // Higgins Ale Works

Infos über die einzelnen Craftbiere findet Ihr im Programmteil —> hier.